Die Entstehungsgeschichte von INQUAVI

Seit Sommer 2013 entwickeln, testen und verbessern wir INQUAVI. Nun endlich, im Frühjahr 2016, ist INQUAVI reif für die Vermarktung. Dafür musste in diesen drei Jahren einiges geschehen.

Der Anfang an der Technischen Universität Braunschweig

INQUAVI hat seinen Anfang an der Technischen Universität Braunschweig, genauer am Institut für Wirtschaftsinformatik, Abteilung Informationsmanagement. Das Institut hatte im Sommersemester 2013 eine Projektarbeit mit dem Thema „Indoor-Navigation auf Android-Basis mit Hilfe von QR-Codes“ ausgeschrieben.

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V.l.n.r.: Naqi Yousofzad, Arianit Prekazi, Ariana Prekazi (nicht am Praktikum beteiligt), Matthias Faska, Julian Habekost, Alexander Lupp

In einem Team aus zwei Informatik- und drei Wirtschaftsinformatikstudenten haben wir daraufhin den ersten Protoypen INQUAVIs entwickelt und getestet. Das Foto zeigt unser Team am „Tag der jungen Softwareentwickler“, einer Art Uni-Messe für studentische Softwareprojekte. Wir haben unser Projekt dort nicht nur am Stand vorgestellt – es konnte von jedem Besucher in den dortigen Räumlichkeiten des Informatikzentrums ausprobiert werden. Mit Keller und Galeriegeschoss konnte man sich über 6 Etagen navigieren lassen – insgesamt ein Durcheinander aus Fahrstühlen, Treppen und vielen verschachtelten Gängen.

Nicht nur das Feedback der Besucher war positiv. Auch blieb die Erkenntnis, dass wir mit Hilfe der von uns entwickelten Software innerhalb von etwa drei Tagen eine funktionierende Indoor-Navigation zu geringen Kosten installiert haben. Unser Gedanke war: So etwas könnte es überall geben.

Wir wollten mehr aus INQUAVI machen

Mit diesem Hintergedanken im Kopf blieb ein Teil des Uni-Projektteams, bestehend aus Matthias Faska, Alexander Lupp und mir, Julian Habekost, an dem Projekt dran. Wir begannen Ende 2013 mit der Entwicklung des jetzigen INQUAVIs. Wir bauten INQUAVI von Grund auf neu auf, denn wir wollten die Android-App durch eine Web-App ablösen, die auf jedem Smartphone ohne Installation funktioniert. Gleichzeitig suchten wir von da an nach Unterstützern und Investoren, die an uns und die Indoor-Navigation glaubten.

Mitte 2014 fanden wir mir dem Braunschweiger Softwaredienstleister msg DAVID GmbH die erste helfende Hand. Man stellte uns für ein Jahr als Team ein, zeigte uns wie Softwareentwicklung und -projektmanagement in der Praxis funktioniert, lies uns Projekte umsetzen und unterstützte uns immer mit Rat für INQUAVI.

In Hamburg durchstarten

In dieser Zeit konnten wir Erfahrungen sammeln, unseren Bachelor abschließen und vor allem: weiter an INQUAVI arbeiten. Nach dem Abschluss des Bachelors war uns klar, dass wir die nächsten Schritte zusammen mit einem Investor gehen wollten. In Hamburg trafen wir auf Jörn Kelterer und Michael Schwarz. Jörn Kelterer ist ein erfahrener Werber und Geschäftsführer der Marketing-Agentur Rosenzweig & Schwarz. Michael Schwarz ist Gründer der Agentur, langjähriger Unternehmer und Start-up-Investor. Beide waren von INQUAVI begeistert und wir einigten uns schnell auf eine Zusammenarbeit, die über die klassische Investor-Rolle hinaus geht. Jörn Kelter wurde Geschäftsführer und wir quartierten uns in die Räumlichkeiten, in denen auch die Agentur sitzt, ein.

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Das INQUAVI-Team im Marienkrankenhaus. V.l.n.r.: Julian Habekost, Jörn Kelterer, Sebastian Finger (Pressesprecher Marienkrankenhaus), Alexander Lupp, Matthias Faska

Mit Jörn und Michael sind nun zwei erfahrene Geschäftsmänner mit an INQUAVI beteiligt. Wir profitieren so unter anderem von breitem Business-Knowhow und einer großen Marketing-Schlagkraft. Wir konnten sofort damit beginnen, einen Vertrieb aufzubauen und konnten schnell erste Kunden gewinnen. Das Foto zeigt das INQUAVI-Team mit dem Pressesprecher des Marienkrankenhaus Hamburg, Sebastian Finger.

Wir sehen INQUAVI in allen Krankenhäusern, Messen, Einkaufszentren, Behörden und anderen großen Einrichtungen. Bis dahin arbeiten wir mit Hochdruck daran, INQUAVI noch skalierbarer und verständlicher zu machen.

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